1.000 x 2€
Kinder brauchen Hilfe

1.000 x 2€ = Mehr Kindern ein Zuhause ermöglichen

Die monatlichen Kosten für 1 Kind in Batang Pinangga

Schulbus

22 Monatlich
  • Schulbuskosten

Fixkosten

8 Monatlich
  • Listenelement #1

Essen & Trinken

48 Monatlich
  • Listenelement #1

Therapiekosten

8 Monatlich
  • Listenelement #1

Pflegeartikel

6 Monatlich
  • Listenelement #1

Gesundheit

10 Monatlich
  • Listenelement #1

Betreuung

25 Monatlich
  • Listenelement #1

Zähne

3 Monatlich
  • Listenelement #1

Schulbus

22 Monatlich
  • Schulbuskosten

Fixkosten

8 Monatlich
  • Listenelement #1

Essen & Trinken

48 Monatlich
  • Listenelement #1

Therapiekosten

8 Monatlich
  • Listenelement #1

Pflegeartikel

6 Monatlich
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Gesundheit

10 Monatlich
  • Listenelement #1

Betreuung

25 Monatlich
  • Listenelement #1

Zähne

3 Monatlich
  • Listenelement #1

Das Kinderdorf Batang Pinangga – Batang Pinangga bedeutet „Das geliebte Kind“.

Batang Pinangga zu sein, benötigt es:

  • Eine liebevolle Haltung gegenüber jedem Kind zu Hause, in der Nachbarschaft, auf der Straße.
  • Eine fürsorgliche Gemeinschaft, die jedem Kind die Atmosphäre des Glücks, der Liebe, des Friedens und der Würde bietet.
  • Entwicklung und Vorbereitung des Kindes zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen der Gemeinschaft, damit es in der Lage ist, das individuelle Leben mit angemessener Einstellung und angemessenen Werten zu führen.
  • Schutz des Kindes vor jeder Form von ungerechten und feindseligen Umständen und Situationen.

Sicherheit, Geborgenheit, Fürsorge

Ein Zuhause für die verlassenen, missbrauchten und vernachlässigten Kinder.

2002 rettete die Aktion Wasserbüffel die Existenz des Kinderdorfes. Zusätzlich aufgebrachte Fördermittel des Landes Nordrhein Westfalen und Misereor, sicherte den Fortbestand für die weiteren zwei Jahre.In den 90er Jahren kam es aufgrund der urbanen Migration zu einer deutlichen Zunahme von Verelendung. Infolgedessen stieg die Zahl der vernachlässigten, missbrauchten und vergessenen Strassenkinder sprunghaft an. Kinderarbeit statt Schule um die Familie zu ernähren war und ist noch immer an der Tagesordnung. Für diese Kinder wurde das Kinderdorf Batang-Pinangga gegründet. Kinder finden dort verlässliche Strukturen und Menschen, die ihnen Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit geben. Ein Farmprojekt zur Selbstversorgung und das „Haus zum Erwachsenwerden“ für die älteren Kinder, machen Batang-Pinagga zu einem ganzheitlich, übergreifenden Ort für eine Kinderseele, die wachsen und heilen kann. Die Kinder erhalten die notwendige Unterstützung für die schulische Ausbildung, sie lernen Verantwortung und Achtung für sich und andere, ohne Abhängigkeiten zu übernehmen. Viele dieser Kinder haben noch nie ein Zusammenleben ohne Gewalt erlebt, und benötigen oftmals therapeutische Hilfe. 2018 hat die bekannte Journalistin Lena Bodewein eine Radio-Reportage mit dem Titel „Kinderschicksale auf den Philippinen“ veröffentlicht. Der Beitrag kann unter diesem Link auf Bayern2 abgerufen werden.

Die Armutssituation von Familien hat das alarmierende Phänomen der Straßenkinder und die zunehmenden Fälle von Kindesmissbrauch und -verlassenheit geschaffen. Neben Metro Manila ist Cebu das zweitgrößte urbane Zentrum des Landes. In diesen Gebieten streifen Kinder umher, betteln um Essen und machen die Straßen zu ihrem Zuhause – eine Situation, die extreme Armut und Vernachlässigung widerspiegelt. Mit dem sich verschlechternden Lebensstandard wird die philippinische Familie auseinandergerissen: Eltern lassen ihre Kinder auf der Suche nach mehr Einkommen zurück. Die Abwanderung in urbane Zentren und zur Arbeit im Ausland schuf ein Vakuum innerhalb der Familie. Und während die Gemeinschaften konsumorientiert werden, wurde die einst fürsorgliche philippinische Gemeinschaft individualistisch und mehr um das eigene Überleben besorgt und findet immer weniger Zeit, sich aufeinander zu beziehen.

Wir sind uns zutiefst bewusst, dass die Hilfe für verlassene, vernachlässigte und missbrauchte Kinder keine Wohltätigkeitsarbeit bleiben kann, aber sie sollte, wenn sie nachhaltig und erfolgreich ist, ein kontinuierliches Anliegen der Gemeinschaft sein. So hilft Aktion Wasserbüffel Batang Pinangga, fürsorgliche Gemeinschaften wiederzubeleben, die helfen, sich um die Kinder zu kümmern, sie von der Straße wegzubringen, sie zur Schule zu schicken, für ihre Bedürfnisse zu sorgen und ihre Familie zu werden.  Und das bedeutet, den philippinischen kulturellen Wert des „Bayanihan-Systems“ wiederzubeleben und zu reaktivieren. Dadurch hoffen wir, dass sich zumindest die Zunahme der enormen Zahl verlassener, vernachlässigter und missbrauchter Kinder verlangsamen wird und hoffentlich dazu beitragen wird, diesen entmenschlichten und beschämenden Aspekt des philippinischen Gemeinschaftslebens zu beenden.

Unsere Ansprechpartner vor Ort

Anna Maguate

Project Development Manager, Batang Pinangga
"Ich komme selbst aus einer armen Familie, meine Mutter hat mir trotz aller Widrigkeiten eine Kindheit geschenkt. Es ist meine Lebensaufgabe, den anvertrauten Kindern durch dieses bedingungslose Annehmen und Unterstützen, eine Kindheit und eine Zukunft zu ermöglichen."

Butch Carpintero

Executive Director, Batang Pinangga
"Wir haben Batang Pinagga 2001 aus der Überzeugung heraus gegründet,  daß Fürsorge, gesunde Ernährung und Bildung  den Kindern  eine Zukunft jenseits der Armut ermöglicht. Ich bin stolz auf jedes Kind, das unser Kinderdorf in eine neue, eigenständige Zukunft, verlässt." 

Impressionen

Nach wie vor ist Hilfe zur Selbsthilfe für die Mehrzahl der Einwohner der Philippinen unerläßlich. Zwar liest man gelegentlich in der Presse über die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Länder in Südostasien und darunter auch der Philippinen im Zuge der Globalisierung, diese kommt aber offensichtlich nur einer kleinen Schicht zugute. Im Gegenteil, die Mehrzahl der Armen, vor allem in ländlichen Bereichen, wird durch Industrialisierungsprojekte und eine enorme Verteuerung ihrer Lebenshaltungskosten betroffen.

Darunter leiden vor allem die Kinder als schwächste und wehrloseste Mitglieder der Gesellschaft. Es ist kaum damit zu rechnen, daß die Versprechungen der philippinischen Regierung signifikante Veränderungen schaffen werden.