Wenn das Glücksrad sich dreht… 

aus dem Wochenspiegel 1.4.2026

Wer in Raeren oder Eupen unterwegs ist, kennt sie vielleicht:

Das Drehen des Glücksrades, das fröhliche Stimmengewirr – und das emsige „Trampeln“ der Wasserbüffelinnen und Wasserbüffel, das man oft schon von weitem hört.

Mit viel Herzblut, guter Laune und unermüdlichem Einsatz sammeln sie Spenden – auf Märkten, bei Aktionen und Veranstaltungen, bei Wind und Wetter.

Doch was entsteht daraus?

Der Verein Aktion Wasserbüffel VoG lädt am 17. April um 18.30 Uhr ins Haus Zahlepohl in Raeren ein, um genau diese Frage zu beantworten.

Hinter dem Engagement stehen drei Frauen aus der Region: Kathi Range, Caro Kleutgen und Claudia Boog. Sie haben den Verein aufgebaut und tragen ihn bis heute – gemeinsam mit vielen Unterstützern aus der Region, den Weltläden Eupen und Eynatten sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Was sie antreibt, ist mehr als ehrenamtliches Engagement: Es ist die direkte Verbindung zu den Projekten auf den Philippinen. Vor Ort haben sie erlebt, wie Kinder durch Bildung eine echte Chance bekommen – weg von der Straße, hinein in ein selbstbestimmtes Leben.

Die gesammelten Spenden fließen genau dorthin: in Bildungsprojekte, Wasserinitiativen, Unterstützung für Familien und ein Mädchenkinderheim. Hilfe, die konkret ankommt.

Vier Jahre nach der Gründung gibt der Verein nun einen persönlichen Einblick in seine Arbeit: mit Bildern, Geschichten und Erfahrungen aus Cebu – und mit einem ehrlichen Blick darauf, was möglich ist, wenn viele kleine Beiträge zusammenkommen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei.

Nach wie vor ist Hilfe zur Selbsthilfe für die Mehrzahl der Einwohner der Philippinen unerläßlich. Zwar liest man gelegentlich in der Presse über die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Länder in Südostasien und darunter auch der Philippinen im Zuge der Globalisierung, diese kommt aber offensichtlich nur einer kleinen Schicht zugute. Im Gegenteil, die Mehrzahl der Armen, vor allem in ländlichen Bereichen, wird durch Industrialisierungsprojekte und eine enorme Verteuerung ihrer Lebenshaltungskosten betroffen.

Darunter leiden vor allem die Kinder als schwächste und wehrloseste Mitglieder der Gesellschaft. Es ist kaum damit zu rechnen, daß die Versprechungen der philippinischen Regierung signifikante Veränderungen schaffen werden.